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Umstieg auf SAP S/4HANA bei MAHLE

Automobil
Karosseriebau
Supply Chain Management
Applikationsbericht

Im Rahmen eines umfangreichen Transformationsprozesses optimiert Mahle die Bedarfsplanung in ihren komplexen Lieferketten. Mit Lösung Supply Chain Excellence von ifm setzt das Unternehmen auf eine leistungsstarke Software, um Prognosen zu verbessern, Lagerbestände zu reduzieren und die Planung zu stabilisieren.

Mahle GmbH ist ein Tier1-Automobilzulieferer. Der global aufgestellte Konzern beliefert Automobilhersteller und den Aftermarket weltweit mit Komponenten und Systemen für Verbrennungs- und Elektromotoren sowie Thermomanagementlösungen. Gegründet vor über 100 Jahren gehört die Mahle GmbH heute zu den 25 größten Zulieferern weltweit.

Mit mehreren hundert externen Zulieferern und 148 miteinander vernetzten Produktionsstätten verteilt über den gesamten Globus ist das Management der Lieferketten eine hochkomplexe Angelegenheit. „Wir haben viele und komplexe Lieferketten sowohl mit externen Lieferanten als auch intern zwischen den einzelnen Produktionsstandorten“, sagt Michael Och. Er ist als Global Process-Owner für die logistischen Prozesse des Unternehmens zuständig. In seinen Verantwortungsbereich fallen die Logistik-Planungsprozesse aller Standorte.

Unter dem Kürzel MORE (Mahle Optimized Realtime Enterprise) vollzieht Mahle derzeit einen umfassenden Transformationsprozess, zu dem unter anderem die Implementierung eines einheitlichen ERP-Systems an allen Standorten gehört. Da im Laufe der Jahre für die verschiedenen Geschäftsvorgänge, unterschiedliche Programme parallel eingesetzt wurden, wollte die Geschäftsführung mit der Einführung von SAP S/4HANA die Effizienz in den Geschäftsprozesse der vernetzten Werke steigern. „Für Mahle ist das S4 Transformationsprojekt das größte Projekt aller Zeiten“, betont Och.

CNC-Bearbeitungszentrum fräst präzise Bohrungen in einen Metallblock, während ein Werkzeugkopf in die Öffnung eintaucht und die Oberfläche glänzend bearbeitet.
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Wir wollten die Stabilisierung der Lieferketten durch optimierte Produktionsplanungen, durch optimale Materialbeschaffungsprozesse und durch Reduzierung der Lagerbestände erreichen. Das haben wir mit der ifm Lösung tatsächlich geschafft.

Michael Och Global Process-Owner|Globale Logistik

Über MAHLE

MAHLE ist ein international führender Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie mit Kunden sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeugsektor. Der 1920 gegründete Technologiekonzern arbeitet an der klimaneutralen Mobilität von morgen mit Fokus auf die Strategiefelder Elektrifizierung und Thermomanagement sowie weitere Technologien zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, zum Beispiel Brennstoffzelle oder hoch effiziente, saubere Verbrennungsmotoren, die auch mit erneuerbaren Kraftstoffen, etwa Wasserstoff, betrieben werden. Jedes zweite Fahrzeug weltweit ist heute mit MAHLE Komponenten ausgestattet.

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Wir wollten die Stabilisierung der Lieferketten durch optimierte Produktionsplanungen, durch optimale Materialbeschaffungsprozesse und durch Reduzierung der Lagerbestände erreichen. Das haben wir mit der ifm Lösung tatsächlich geschafft.

Michael Och Global Process-Owner|Globale Logistik

Über MAHLE

MAHLE ist ein international führender Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie mit Kunden sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeugsektor. Der 1920 gegründete Technologiekonzern arbeitet an der klimaneutralen Mobilität von morgen mit Fokus auf die Strategiefelder Elektrifizierung und Thermomanagement sowie weitere Technologien zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, zum Beispiel Brennstoffzelle oder hoch effiziente, saubere Verbrennungsmotoren, die auch mit erneuerbaren Kraftstoffen, etwa Wasserstoff, betrieben werden. Jedes zweite Fahrzeug weltweit ist heute mit MAHLE Komponenten ausgestattet.

Transparenz in den Lieferketten, Stabilität in der Planung

In Rahmen dieses ehrgeizigen Prozesses fiel es in Ochs Aufgabenbereich, die komplexen Lieferketten neu zu gestalten. Im Unternehmen fehlten geeignete Methoden und Tools, um die Transparenz in den Lieferketten und die Stabilität in der Planung zu erhöhen. Schwankende Abrufe der OEMS sowie schwierig zu kalkulierendes Kaufverhalten im Aftermarket erschwerte die Kapazitätsplanung, die Lagerhaltung sowie die Materialbeschaffung und machte eine langfristige Bedarfsplanung schwierig. Durch eine optimierte Produktionsplanung und einheitliche Materialbeschaffungsprozesse sollten die Bedarfe besser kalkulierbar und eine Reduzierung der Lagerbestände erreicht werden. „GIB Suite von ifm von ifm bot dafür optimale Voraussetzungen. Die meisten Funktionen waren bereits existent“, berichtet Och. Mahle und GIB, heute ifm, sind bereits seit vielen Jahren Kooperationspartner. Doch nicht nur die positive Erfahrung Michael Ochs sprach für die SCX Suite von ifm. Die Software-Lösungen der ifm sind im Unternehmen bereits bei verschiedenen Anwendergruppen für verschiedene Business Cases im Einsatz. „SCX spielt eine wachsende Rolle im aktuellen Tagesgeschäft bei Mahle“, berichtet Och. Außerdem wächst die Gruppe durch die S4-Transformation weiter an. Das alles legte ein Ausrollen der Software über alle Standorte nahe. Daher fiel die Wahl schnell auf ifm als Kooperationspartner für das umfangreiche Supply-Chain-Management Vorhaben.

Bereits 2019 starteten Mahle und ifm gemeinsam eine dreijährige Planungsphase, in der die Templates für die vereinheitlichten Logistik-Module entstanden, basierend auf der ifm Lösung. Für die Prognose- und Bedarfsplanung nutzten die Kooperationspartner das SCX for Inventory Management, später kamen SCX for Manufacturing, for Demand Planning und for Procurement hinzu.

2022 war es dann so weit und der erste Standort konnte live gehen. „Ab 2022 lief dann der Zug nach vorn und weitere Ausrollungen über alle Regionen hinweg konnten geplant werden“, berichtet Och. Das ist auch der guten Zusammenarbeit zwischen Mahle und ifm zu verdanken. „Die Berater von ifm zeichnen sich durch einen hohen Grad an Know-how und Professionalität aus. Dadurch konnten wir unsere Projekte stets zielgerichtet und termintreu erfüllen“, berichtet Och.

 

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Schwankende Abrufe und Ausreißer

Einige branchenspezifischen Herausforderungen galt es auf dem Weg der Transformation zu bewältigen. So war etwa der Umgang mit schwankenden Abrufen der OEM eine Herausforderung. „Ab dem 6. Monat sind in unserem Geschäft starke Schwankungen der Kundenabrufe typisch. Dagegen mussten wir mit den neuen Planungstools steuern“, erklärt Och. Für eine einheitliche und globale Bedarfsplanung war die Verfügbarkeit von Langzeit-Daten aus allen Standorten sowie genauerer Prognosemodelle unabdingbar. Der Logistiker teilt die Planungsschritte in Langzeit- und Midterm-Perioden. Mit SCX for Demand Planning konnten die Planer die Langzeitdaten aller Standorte für eine solide Prognoseberechnung nutzen. Der Langzeit Planungshorizont bei Mahle umfasst insgesamt fünf Jahre und wird immer feiner herunter gebrochen. Bei zu erwartenden Schwankungen setzt das Programm rechtzeitig Warnmeldungen ab und visualisiert die Bedarfe.

Im Bereich Aftermarket musste anders vorgegangen werden. Mahle vertreibt 1000de von Produkten, die von wenigen Planern verwaltet werden. Erschwerend kommen unvorhersehbare Ausreißer hinzu. Mit SCX konnten die Planungsschritte automatisiert werden. Die von SCX genutzten Informationen und Prinzipien für den automatischen Forecast führten zu deutlich besseren Prognosemodellen, da Abhängigkeiten zwischen den Standorten klar dargestellt werden. Die Automatisierung entlastet die Planer. Parallel zur automatischen Prognoseberechnung setzt SCX Warnmeldungen ab. So muss der Planer nur im Falle eines überraschend höheren Abrufs, eines Ausreißers, manuell eingreifen.

Fräswerkzeug bearbeitet ein Metallzahnrad auf einer CNC-Maschine, während Funken und Metallspäne entstehen

Eingesetzte ifm-Softwarelösungen:

Klare Zuordnungen vereinfachen Planung

Das in der dreijährigen Planungsphase entstandene Template-Konzept vereinfacht die werksübergreifende Planung. Für die Materialsets, mit denen SCX arbeitet, hatten sich Och und sein Kooperationspartner eine einfache Struktur überlegt: Jedes Materialset ist einem Werk zugeordnet. Eine weitere Aggregation der Daten ist nicht mehr nötig. Sobald die Hierarchien mit den Items gefüllt sind, werden sie über SAP mit weiteren Bedarfs-Infos und Infos aus der ifm Lösung angereicht. Auf diese Weise entsteht eine ausreichend breite Datenbasis, die eine präzise Planung ermöglicht. In einem nächsten Schritt findet die live-Übergabe an SAP in Form von Plan-Primär-Bedarfen statt. Damit der Planer seine Planung schnell und effektiv umsetzen kann, hat ifm zusätzlich Mahle-spezifische Selektionsmöglichkeiten eingeführt. Bereits heute ist eine höhere Stabilität der Lieferketten spürbar. Die Lagerbestände konnten reduziert werden.

Weitere Optimierungspotenziale könnten KI-Methoden bieten. Um dies für die Planung der Logistik-Prozesse zu nutzen, wünscht sich Michael Och erneut ifm an seiner Seite: „Gemeinsam könnten wir dieses spannende Feld zum Nutzen für Mahle in Zukunft weiter ausbauen.“

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ERFOLGREICHE TRANSFORMATION IM ZUGE DES MORE-S/4HANA-PROJEKTES

Michael Och, MAHLE, während seines Vortrags auf der Bühne

Sehen und hören Sie, wie Michael Och von seinem MORE S/4HANA Projekt auf den SUCCESS DAYS 2025 berichtet. 

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