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Vorsprung mit IO-Link

Nutzen Sie die Vorteile

Heute bekommt der Anwender mit IO-Link-Sensoren von ifm völlig neue Optionen.
So werden zum Beispiel zusätzliche Sensordaten generiert, die genutzt werden können, um höchste Effizienz und Kosteneinsparung zu erreichen. Von der Maschine bis ins ERP wird eine Prozesstransparenz möglich, die ihre bestehende Automation bestmöglich optimiert. Darüber hinaus bietet IO-Link noch wesentlich mehr:

» Keine Messwertverluste

» Mehrere Messwerte

» Störsicherheit

» Einfacher Sensortausch

» Manipulationssicher

» Identifikation

» Drahtbrucherkennung

Keine Messwertverluste

Die gesamte Messwertübertragung erfolgt digital. Eine fehlerbehaftete Übertragung und Umrechnung von Analogsignalen wird ersetzt. Die digital übermittelten Messwerte können direkt in der Leitwarte angezeigt werden.


Analog oder digital mit IO-Link
 

Bisher:
Analogsignale werden über A/D-Wandler digitalisiert und in der SPS skaliert.
Dies führt zu Ungenauigkeiten des eigentlichen Messwertes.

IO-Link:
Messwerte werden vom Sensor digital an die Steuerung übertragen.
Daher entspricht der übertragene Wert immer exakt dem gemessenen Wert.

Der Füllstand in den Drucktanks wird mittels hygienischer Drucksensoren der Baureihe PI kontinuierlich erfasst. Aufgrund von Verlusten bei der Übertragung des Messwertes sowie von EMV-Einflüssen kam es in der Vergangenheit zu großen Ungenauigkeiten / Abweichungen bei der Erfassung des Tankinhalts. Dank IO-Link kann die kontinuierliche Erfassung des Tankinhalts nun hochgenau durchgeführt werden.

 

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Mehrere Messwerte

Zur Prozesssteuerung in z. B. Kühlkreisläufen, werden häufig mehrere Prozesswerte aufgenommen und in der Steuerung verarbeitet. Eine konventionelle Messstelle enthält deshalb auch mehrere Sensoren, z. B. einen Durchflusssensor, Mengenzähler und Temperatursensor. IO-Link-Sensoren können mehr als einen Prozesswert ermitteln und digital übertragen. So überträgt ein Sensor die Durchflussmenge, Gesamtmenge und Mediumtemperatur präzise auf digitalem Weg über eine 3-adrige Standardleitung. Zusätzliche Sensoren werden eingespart, was die Projektierungs- und Installationszeit stark reduziert. Über azyklisch abgerufene Diagnosedaten wird eine zustandsorientierte Wartung, z. B. Minimal- und Maximalwerte, ermöglicht.

 

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Störsicherheit

Keine äußere Beeinflussung des Signals

Die IO-Link-Datenübertragung basiert auf einem 24 V Signal und ist deshalb besonders unempfindlich gegen äußere Beeinflussung. IO-Link-Sensoren werden mit Standard M12 Steckverbindern angeschlossen. Geschirmte Leitungen und damit verbundene Erdungen sind überflüssig.

Zur Überwachung des Systemdrucks im Hydrauliksystem werden ifm-Drucksensoren vom Typ PN eingesetzt. Prozesssignale, Events und Parameter werden digital über IO-Link an den Master übermittelt. Es können bis zu 8 IO-Link-Sensoren an den Master angeschlossen werden, der mittels PROFINET, EtherCat, Ethernet/IP oder PROFIBUS die Daten zur Steuerung überträgt.

 

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Einfacher Sensortausch

Der IO-Link-Master speichert alle Parameter der angeschlossenen Sensoren. Nach einem Tausch werden automatisch die vorherigen Parameter in den neuen Sensor geschrieben. Ein Nachschlagen der nötigen Sensoreinstellungen ist nicht erforderlich.

Zur Messung des Füllstandes an einem Hydraulikaggregat kommt der Füllstandsensor LR zum Einsatz. Die Einstellung aller Parameter sowie die Programmierung der Schaltpunkte kann über zwei Programmiertasten oder IO-Link erfolgen. Bei einem Tausch werden automatisch die Parameter in den Sensor geladen. Sie müssen nicht mehr manuell eingegeben werden.

 

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Manipulationssicher

Über die standardisierte Geräteparametrierung können Bedientasten am Gerät verriegelt werden. Eine Fehleinstellung durch Bedienpersonal ist somit nicht mehr möglich. Die Dokumentation der Parameter ist jederzeit möglich.

In Tanks erfassen ifm-Drucksensoren der Baureihe PI den Füllstand im Tank. Um eine Manipulation durch das nachträgliche Verstellen des Sensors über die Bedientasten zu vermeiden, können mittels IO-Link die Tasten verriegelt werden.

 

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Identifikation

Mit IO-Link findet eine eindeutige Geräteidentifikation statt. IO-Link-fähige Sensoren sind durch Vendor- und Device ID eindeutig beschrieben. Es wird sichergestellt, dass der Anwender nur Originalersatzteile verwendet.

Identifizieren und Erkennen von Wechselwerkzeugen
Die optischen Sensoren O5D erkennen, ob das ausgewählte Werkzeug in der Halterung vorhanden ist. IO-Link sorgt dafür, dass beim Sensortausch nur der baugleiche Sensor verwendet wird.

 

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Drahtbrucherkennung

Bei IO-Link findet eine zeitgleiche Übertragung von Prozess- und Servicedaten statt. Drahtbruch oder Kurzschluss wird sofort vom Master erkannt. Ein Abruf der Diagnosedaten ist auch während des laufenden Betriebs möglich.

Magnetisch-induktive Inline-Durchflusssensoren der Baureihe SM messen exakt die Durchflussmenge in einem Kühlkreislauf. Tritt ein Fehler auf, werden die Diagnosedaten vom Master an die Steuerung übermittelt. Es findet eine eindeutige Identifikation des ausgefallenen Sensors statt.

 

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