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Halbleiterindustrie: Viel mehr als nur Reinraum

Wer an Halbleiter denkt, der denkt vor allem an Wafer, an Menschen in weißen Anzügen, mit Mundschutz und Handschuhen. Doch damit aus dem Rohstoff Silizium am Ende hochpreisige Rechenchips entstehen, braucht es stabile und präzise Prozesse. Und jede Menge Automatisierungstechnik. Wo und wofür diese eingesetzt wird, und wie es um den Halbleiterstandort Europa steht, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Impulse – the ifm show.

Themen dieser Ausgabe

  • Überblick: Die Halbleiterindustrie aus Sicht der Automatisierungstechnik. Welche Lösungen gibt es, welches Potenzial zur weiteren Optimierung ist vorhanden? Die Antworten. (0:00 – 4:54)
  • Einblick I: Das chemische Dosiersystem (CDS) in der SubFab der Waferproduktion sorgt für die kontinuierliche, präzise Versorgung des Wafer-Produktionsprozesses mit Chemikalien. Welche Rolle spielt hier die Automatisierungstechnik? Antworten von Daniel Versen. (4:55 – 8:43)
  • Einblick II: Vakuumpumpen sind ein weiterer essenzieller Bestandteil der SubFab. Wie diese mithilfe einer Hardware-Software-Lösung von ifm gezielt überwacht werden können, erläutert Marius Löcker. (8:44 – 14:06)
  • Interview: Asien, USA – und dann? Hat Europa das Potenzial, in der Halbleiterindustrie eine bedeutende Rolle einzunehmen? Julia Nitzschner von Silicon Saxony, Europas größtem Mikroelektronik-Cluster, bewertet die aktuelle Situation und sagt, was für eine zukünftige positive Entwicklung noch nötig ist. (14:07 – 21:21)
  • Applikation: Die PVA TePla AG entwickelt und fertigt Anlagen zur Herstellung von monokristallinen Ingots. Automatisierungstechnik von ifm hilft, die Ingot-Produktion stabil zu halten. (21:22 – 26:17)

 

Moderator

Gäste

Daniel Versen ist seit über 10 Jahren bei ifm tätig und verantwortet als Director Product Management die strategische Ausrichtung in den Bereichen Halbleiter, Solar-PV sowie Elektronik- und Datacenter-Industrie.

Mit seiner langjährigen Erfahrung im Produktmanagement verbindet er Marktanforderungen mit technologischer Entwicklung und treibt innovative Lösungen von der Idee bis zur Umsetzung voran. In seiner Rolle fungiert er als Schnittstelle zwischen Kunden, Entwicklung und Vertrieb und gestaltet aktiv die Weiterentwicklung von Sensortechnologien für anspruchsvolle Anwendungen in internationalen Märkten.

Dabei liegt ein besonderer Fokus auf Effizienzsteigerung, Skalierbarkeit und der digitalen Transformation – von führenden Halbleiterfertigungen bis hin zu hochmodernen Rechenzentren

Marius Löcker ist seit Februar 2024 als Sales Engineer mit Fokus auf die KI-gestützten Produkte der ifm tätig.

Nachdem er sieben Jahre im Vertrieb eines großen Industrieunternehmens tätig war und sich im Studium auf Prozessoptimierung in der Industrie und KI-Anwendungen fokussiert hat, sorgt er dafür, neue Vertriebswege für KI-gestützte Produkte zu entwickeln sowie den ifm-Vertrieb zu den Themen KI und Data Science zu beraten.

Des Weiteren gehört die Begleitung des Marktlaunch neuer Produkte zu seinem Aufgabenbereich.

In ihrer Arbeit bei Silicon Saxony hat sich Julia Nitzschner in den vergangenen Jahren intensiv mit den technologischen und geopolitischen Entwicklungen der internationalen Halbleiterindustrie beschäftigt.

Durch die Erstellung von Fachbeiträgen, Magazinen und Technologieformaten sowie Interviews mit Expert:innen aus Industrie, Forschung und Politik verfügt sie über fundierte Kenntnisse entlang der Halbleiterwertschöpfungskette – von Chipdesign und Fertigung bis hin zu europäischen Industrieinitiativen und Fragen technologischer Souveränität. Dieses Wissen bringt sie regelmäßig in Podcasts, Paneldiskussionen und als Moderatorin nationaler und europäischer Fachveranstaltungen ein.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem wöchentlichen Halbleiterpodcast What’s Chippening, in dem sie gemeinsam mit Frank Bösenberg, einem Halbleiterexperten und Geschäftsführer des Silicon Saxony, aktuelle Entwicklungen der internationalen Chipindustrie analysiert und einordnet.

Foto Copyright: Silicon Saxony | Tommy Halfter