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Lenne-Werkstatt – Qualitätssicherung am Handarbeitsplatz mit ifm mate

Lenne-Werkstatt setzt auf das Werkerassistenzsystem ifm mate

Das Sozialwerk St. Georg e. V. mit Sitz in Gelsenkirchen, Deutschland, ist ein dezentral aufgestelltes soziales Dienstleistungsunternehmen, dass rund 100 Standorte in ganz Nordrhein-Westfalen betreibt. Dazu zählt auch die Lenne-Werkstatt in Schmallenberg, in der rund 320 Menschen mit Behinderung einer Beschäftigung nachgehen.

Die Tätigkeitsfelder, in denen die Lenne-Werkstatt Menschen mit Behinderung eine Arbeit bietet, sind vielfältig. Sie finden sich in der Tischlerei, in der Elektromontage oder in der Metallbearbeitung. Hinzu kommen Bürodienstleistungen, Aktenvernichtung und Verpackungstätigkeiten.

„Wir arbeiten mit vielen Unternehmen aus der Region zusammen, die in unterschiedlichen Branchen agieren und ihrerseits auch global aktiv sind“, beschreibt Benedikt Hanses, Produktionsleiter der Lenne-Werkstatt.

„Entsprechend umfangreich sind die meisten Fertigungsauf­träge – und entsprechend hoch ist auch der Anspruch an die korrekte Umsetzung der Aufträge, denn sind die gefertigten oder verpackten Endprodukte fehlerhaft oder unvollständig, kommen kostspielige Reklamationen auf unsere Kunden zu. Das müssen und möchten wir natürlich vermeiden“, so Hanses.

Effiziente Auftragsumsetzung immer häufiger erforderlich

Doch nicht nur die Erwartungshaltung hinsichtlich der zuverlässigen Qualität nimmt kontinuierlich zu: „Der gesetzte zeitliche Rahmen erfordert mitunter eine hohe Effizienz unsererseits, um die Aufträge fristgerecht zu erledigen.“

Für Benedikt Hanses Grund genug, gerade bei dauerhaften oder umfangreichen Verpackungs- oder Montageaufträgen den hier beschäftigten Menschen mit Behinderung die passenden Hilfsmittel bereitzustellen oder gar selbst zu entwickeln.

„Diese Hilfsmittel unterstützen unsere Beschäftigten dabei, die Aufgabe erfolgreich umzusetzen. Das steigert die Motivation und senkt die Frustration. Gleichzeitig erreichen wir auf diese Weise auch eine gesicherte Qualität.“

Jeder Verpackungsfehler könnte Stillstand bedeuten

Eine zu 100 Prozent gesicherte Qualität ist auch im Rahmen eines Auftrags für einen international tätigen Hersteller von Maschinen für unterirdische Rohrverlegungen erforderlich.

„Wir sind vom Unternehmen beauftragt, Gleitbuchsen und O-Ringe verschiedener Ausführung in Druckverschlussbeutel zu verpacken. Diese werden als Ersatzzeile für die Bohrmaschinen benötigt. Dementsprechend gilt es hier, eine Fehlerquote von 0 zu erreichen, da jedes fehlende Teil einen teuren Stillstand der Maschine zur Folge haben kann“, so Hanses. Je nach Maschine umfasst ein solcher Beutel bis zu 18 unterschiedliche Ersatzteile.

Der Werker wird per Display durch den Verpackungsprozess geführt. Die Software verarbeitet Position, Ausrichtung und Höhe der Hand und kann so die korrekte Ausführung der einzelnen Schritte sicherstellen. Die Farbgebung zur optischen Orientierung für den Werker ist frei definierbar.

Redundanten Prüfungsaufwand drastisch reduziert

„Bislang haben wir die 100prozentige Chargensicherheit durch ein dreifaches Kontrollsystem umgesetzt. Zunächst hat der Klient die erforderlichen Artikel verpackt und das Produkt überprüft. Anschließend haben sowohl der Gruppenleiter als auch ich die Charge händisch auf Fehlerfreiheit kontrolliert.“ Ein immenser Arbeitsaufwand, der nun durch das Werkerassistenzsystem ifm mate automatisiert und erheblich reduziert wurde.

ifm mate – einfach zu beherrschendes Werkerassistenzsystem

Der Automatisierungsspezialist ifm hatte das Werkerassistenzsystem ursprünglich aus eigenem Bedarf entwickelt, um seine Mitarbeiter an manuellen Montage- und Verpackungsplätzen zu unterstützen – sowohl in der alltäglichen Routine als auch im Anlernprozess neuer Mitarbeiter oder neuer Arbeitsabläufe. Ziel war es, das System einfach beherrschbar zu halten, ohne auf Leistungsumfang zu verzichten.

mate ist als Komplettlösung erhältlich und besteht im Kern aus einer 2D/3D-Kamera und einem Box-PC mit einer vorinstallierten leistungsstarken Software. Diese erfasst sowohl per künstlicher Intelligenz die genaue Position, Höhe und Ausrichtung der menschlichen Hand und leitet den Arbeiter am Werkplatz via Display visuell durch den Prozess. Anders als andere bestehende Lösungen auf dem Markt kommt mate darüber hinaus gänzlich ohne zusätzliche Accessoires wie Tracking-Armbänder oder ähnliches aus und ist obendrein einfach für jede manuelle Tätigkeit einzurichten.

„Die einfache Bedienung und die reduzierte Technik haben bei der Entscheidung für mate eine erhebliche Rolle gespielt“, so Hanses.

Per Tipp auf den Touchscreen können beispielsweise die Positionen der Behälter mit den Einzelkomponenten eingelernt werden, je nach Bedarf kann anschließend festgelegt werden, ob die einzelnen Schritte in vorab definierter oder freier Reihenfolge abgearbeitet werden sollen. Auch eine Kombination aus beiden Optionen ist möglich.

Kunde nimmt Qualitätssteigerung positiv wahr

„Wichtigstes Argument für uns war aber, dass wir die 100prozentige Auftragsabwicklung mit effizientem Zeitaufwand erreichen können. Dadurch, dass die Software ausgelassene oder fehlerhafte Verpackungsschritte bereits im Prozesse zuverlässig verhindert, entfällt die redundante Prüfung mittlerweile komplett“, so Hanses, der die gewonnene Zeit nun produktiver nutzen kann.

Auch beim auftraggebenden Maschinenbauer hat man die gesteigerte Qualität der Lieferungen bereits positiv wahrgenommen.

Überzeugt vom System – und vom Service

„Sicherlich steht und fällt ein solches Werkerassistenzsystem mit der Akzeptanz derjenigen, die damit im Alltag umgehen müssen“, so Hanses. „Bei uns ist auf Seiten der Beschäftigten die Nachfrage, mit mate zu arbeiten, sehr groß. Und auch unsere Mitarbeitenden, die den Beschäftigten am Arbeitsplatz zur Seite stehen, sind mehr als überzeugt vom Mehrwert – nicht zuletzt aufgrund der einfachen Handhabe. Dazu hat auch ifm selbst seinen Anteil beigetragen. Wir wurden vom ersten Kontakt über die Inbetriebnahme und die Einarbeitungsphase bei uns im Hause jederzeit sehr gut begleitet. Auch jetzt lassen sich gegebenenfalls auftretende Rückfragen schnell und unkompliziert lösen. System und Service haben uns in diesem Fall voll und ganz überzeugt.“

Fazit

Die Lenne-Werkstatt überzeugt seine Kunden mit zuverlässiger, fristgerechter Auftragsbearbeitung. Für wirksame Hilfsmittel, die zur Unterstützung bei den unterschiedlichen manuellen Tätigkeiten beitragen, ist die Lenne-Werkstatt offen. Mit seinem Werkerassistenzsystem ifm mate konnte der Automatisierungsspezialist dem Unternehmen ein solches Hilfsmittel bieten. Das Ergebnis: Eine fehler- und reklamationsfreie Auftragsabwicklung bei drastisch reduziertem Kontrollaufwand.

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Wie wäre es, wenn Sie den neuen Kollegen einen Vollzeit-Lehrmeister zur Seite stellen, der alles weiß, was wichtig ist? Einen Immerda-Kollegen, der rechtzeitig auf Abweichungen hinweist und damit Fehler galant minimiert. Einen Kumpel, auf den man sich in jeder Fertigungslage verlassen kann. Einen echten mate eben.