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„Mother City“- Kapstadt

Name: Jannis

Alter: 21

Studium: Duales Studium BWL

Semester: 4. Semester

Zusammen mit der Hochschule DHBW Ravensburg ermöglichte mir mein Partnerunternehmen, die ifm electronic, mein 4. Theoriesemester in der „Mother City“-Kapstadt zu verbringen.

 

Vorbereitung:

Bereits im Februar 2019 und somit genau ein Jahr vor meinem Auslandsaufenthalt, musste ich mich bei der DHBW für das Auslandssemester in Kapstadt bewerben. Für mich war klar, dass ich mein Auslandssemester in einem Land verbringen will, welches nicht nur reich an Kultur, Leidenschaft und Leben ist, sondern ebenso viele Sonnenstunden aufweisen kann. Nachdem meine Ausbilder meinen Plänen zugestimmt hatten, folgte sofort die Bewerbung im International Office. Im Juli 2019 habe ich dann von seitens Südafrika das „go“ bekommen und von nun an ging es darum alles Organisatorische zu regeln. Entgegen meiner Erwartungen war dies dann doch ein etwas größerer Aufwand (Visa-Beantragung im Südafrikanischen Generalkonsulat in München, etliche Medizinische Tests…). Nichtsdestotrotz hat alles super funktioniert und mein Auslandssemester konnte wie geplant am 01.02.2020 vom Flughafen Friedrichshafen aus starten.

 

Aufenthalt:

Der Aufenthalt in Kapstadt und Umgebung war für mich die bisher ereignisreichste und spannendste Zeit in meinem Leben.

Zwischen den Vorlesungen an der Cape Peninsula University of Technology (CPUT) und den Hausarbeiten, was sich dann doch von dem Studium an der DHBW unterscheidet, blieb reichlich Zeit, um Kapstadt zu entdecken. Die CPUT ist nicht zu vergleichen mit der DHBW. Große Vorlesungsräume und viele Menschen beschreiben die CPUT am besten. Das Studium selbst war komplett auf Englisch und es gab zwei Prüfungsphasen innerhalb eines Semesters. Die Noten setzten sich aus den sogenannten „midterm exams“, „final exams“ und etlichen Hausarbeiten zusammen, somit hatte man durchgehend Aufgaben zu erledigen.

Meine Freizeit vertrieb ich mir unter anderem mit langen Tagen am Strand, Surfen in Muizenberg, Wanderungen auf den Tafelberg und Lion‘s Head, oder Sonnenuntergängen vom Signal Hill. Am Wochenende folgten dann öfters ein paar größere Trips, wie beispielsweise eine Safari, ein paar Tage im outback oder auch Kajak fahren mit Delphinen, Pinguinen, Robben und Walen.

Leider hat mir das Corona Virus, wie so vielen anderen Menschen auf der Welt, auch einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass ich Südafrika schon nach knapp 3 Monaten, anstatt 4,5 Monaten verlassen musste. Dennoch bereue ich keine Sekunde, dass ich mich für Kapstadt und Südafrika entschieden habe. Das Studium, die Menschen, die Vielfalt Afrikas, alles in allem eine wunderschöne Erinnerung.

Letzten Endes bleibt nur DANKE zu sagen, an meine Ausbilder, die ifm electronic und allen Beteiligten, die mir mein Auslandssemester ermöglicht haben!

 

„Cape Town, you are one of a kind”