1. Startseite
  2. IO-Link
  3. Wissen / FAQ
  4. Glossar

IO-Link-Glossar

Aktor

Gerät zur Umsetzung elektrischer Signale in Bewegungsenergie.
 

Azyklische Daten

Daten, die von der Steuerung nur nach Auftrag übertragen werden (z. B. Parameterdaten, Diagnosedaten).
 

COM1-3

IO-Link Datenübertragungsraten
 

Device

Ein Device kann ein Sensor, ein Aktor oder ein Hybridgerät sein. Es ist ein passiver Teilnehmer und antwortet nur auf Anfrage des Masters.
 

DI

Digital Input (Digitaleingang)
 

DO

Digital Output (Digitalausgang)
 

DTM

Device Type Manager (Hersteller-spezifischer Treiber)
 

Event

Per Event kann das Device dem Master einen nicht korrekten Betriebszustand melden. Dies geschieht durch Setzen eines Bits in der Schnittstelle. Der Master liest dieses Event mit einem klassischen Fehlercode.
 

FDT

Field Device Tool (z. B. ifm Container)
 

GSD-Datei

Geräte-Stamm-Datei - beschreibt eine Schnittstelle zum Gerät, welches am Feldbus zum Anschluss kommen soll. GSD-Dateien liegen als Datei vor und werden vom Hersteller des Gerätes beigestellt.
 

HMI

Bedien- und Beobachtungsgerät des Automatisierungssystems (Human Machine Interface).
 

Hub

Im Gegensatz zu Gateways stellen Hubs Verbindungen zwischen gleichen Schnittstellen her, bekannt sind USB-Hubs.
 

Hybridgerät

Ein Kombigerät das sowohl Sensor- als auch Aktuator-Funktionen vereinigt.

IEC 61131-9

Die internationale Norm IEC 61131 befasst sich mit den Grundlagen der speicherprogrammierbaren Steuerungen. Der Teil 9 beschreibt IO-Link unter der Bezeichnung Single-drop digital communication interface for small sensors and actuators (SDCI).
 

IODD

Elektronische Gerätebeschreibung der Devices (IO Device Description).
 

IO-Link-Device

Feldgerät, das von einem IO-Link-Master kontrolliert und gesteuert wird.
 

IO-Link-Master

Stellt die Verbindung zwischen einem übergeordneten Feldbus und den IO-Link-Devices dar. Der IO-Link-Master kontrolliert und steuert die IO-Link-Devices.
 

MES

Als Manufacturing Execution System (MES) wird eine prozessnah operierende Ebene eines mehrschichtigen Fertigungsmanagementsystems bezeichnet. Oft wird der deutsche Begriff „Produktionsleitsystem“ synonym verwendet. Das MES zeichnet sich gegenüber ähnlich wirksamen Systemen zur Produktionsplanung, den sog. ERP-Systemen (Enterprise Ressource Planning), durch die direkte Anbindung an die verteilten Systeme der Prozessautomatisierung aus und ermöglicht die Führung, Lenkung, Steuerung oder Kontrolle der Produktion in Echtzeit. Dazu gehören klassische Datenerfassungen und Aufbereitungen wie Betriebsdatenerfassung (BDE), Maschinendatenerfassung (MDE) und Personaldatenerfassung, aber auch alle anderen Prozesse, die eine zeitnahe Auswirkung auf den Fertigungs-/Produktionsprozess haben.

Port

Ein Port ist ein IO-Link Kommunikationskanal.
 

Parametrierserver

Ein IO-Link Master nach IO-Link Spezifikation 1.1 kann als Parametrierserver für das IO-Link Device fungieren.
 

Punkt-zu-Punkt-Verbindung

Eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist eine direkte, unmittelbare Verbindung zwischen zwei Punkten, Orten oder Geräten.
 

Sensor

Gerät zur Erfassung und Umsetzung physikalischer Werte in elektrische Größen.
 

SPS

Eine SPS ist ein industrieller Computer, der zur Steuerung oder Regelung einer Maschine oder Anlage eingesetzt und auf digitaler Basis programmiert wird. Der Anwender programmiert eine SPS nach seinen Anlagen-Bedürfnissen. Die Peripherie-Signale werden über Ein- / Ausgabe-Baugruppen oder Feldbus-Master und dezentralen Feldbus-Slaves eingelesen, bzw. ausgegeben.
 

SIO

Standard Input Output Modus: Anschluss von herkömmlichen, digitalen Geräten an IO-Link-Master-Ports.
 

Slave

Busteilnehmer, der nicht selbstständig kommuniziert, sondern ausschließlich auf Anfragen des Masters antwortet.
 

Wandlungszeit

Die Wandlungszeit ist die Summe aus der Zeit, die der A/D Wandler benötigt um den Messwert zu erfassen sowie der zeitlichen Aufwendungen (Diagnose, Drahtbruchüberwachung) um den Messwert in der Baugruppe zu verarbeiten.
 

Zyklische Daten

Daten, die von der Steuerung automatisch und in regelmäßigen Abständen übertragen werden (Prozessdaten, Wertstatus).
 

Zykluszeit

Die Zykluszeit beziffert bei einer Steuerung die Abarbeitung des Programmes vom Einlesen der Eingänge bis zum Ausgeben der Ausgänge. Bei Kommunikationssystemen bezeichnet die Zykluszeit die Zeit, bis alle Daten mit allen Teilnehmern ausgetauscht sind und der Zyklus von vorne beginnt.