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5-Segment-Signalleuchte

Zweifachnutzung: Standard-Digitaleingänge oder IO-Link-Kommunikation

  • Die Signalleuchten von ifm sind in zwei Varianten erhältlich: DV25xx mit IO-Link-Schnittstelle und DV15xx mit IO-Link-Schnittstelle UND digitalen Eingängen zur Ansteuerung jedes einzelnen Segments.
  • Die Signalleuchte DV25xx verfügt über einen 4-poligen M12-Stecker
  1. UB+
  2. nicht belegt
  3. UB-
  4. IO-Link

Über die IO-Link-Schnittstelle lassen sich die Segmente schnell und flexibel ansteuern. Farbe, Lichtintensität und Blinkfrequenz können bedarfsgerecht angepasst werden.

  • Die Signalleuchte DV15xx verfügt über einen 8-poligen M12-Stecker
  1. LED-Segment 5
  2. Summer (DV1510 und DV1530)
  3. LED-Segment 3
  4. LED-Segment 2
  5. Spannungsversorgung
  6. LED-Segment 1
  7. LED-Segment 4
  8. IO-Link

Diese Variante verfügt über eine IO-Link-Schnittstelle. Zusätzlich stehen sechs digitale Eingänge zur Steuerung der fünf LED-Segmente und des Summers zur Verfügung. Dadurch kann die Signalleuchte auch in konventionellen Systemen ohne IO-Link-Schnittstelle eingesetzt werden.

Parametrierung ohne IO-Link

  • Die Parameter der Signalleuchte können ohne IO-Link eingestellt werden
  • Für jedes Segment können Farbe, Intensität und Blinkfrequenz eingestellt werden

Die Signalleuchte kann mit Hilfe einer Einstelltaste auch ganz ohne IO-Link eingestellt werden

  1. Schutzglas entfernen
  2. Durch Drücken der Einstelltaste mit dem Einstellvorgang beginnen
  3. Einstellvorgang

Mit der Parametriertaste können für jedes LED-Segment folgende Eigenschaften eingestellt werden:

  • Farbe (rot, grün, orange, blau, violett, türkis, weiß, gelb, aus)
  • Frequenz (dauerhaft an, blinken langsam/mittel/schnell, blitzen langsam/mittel/schnell)
  • Helligkeit (100 %, 75 %, 50 %, 25 %)

Die drei Betriebsarten

Wird die Signalleuchte an einen IO-Link Masterport angeschlossen, kann sie über IO-Link gesteuert werden.

Es stehen drei Betriebsarten zur Verfügung.
Die Betriebsarten werden mittels IO-Link über den Parameter "Operating mode" eingestellt.
Das folgende Video gibt eine kurze Einführung in die drei Betriebsarten.

1. On/Off-Modus
Im Prozessdatenstrom wird durch setzen einer "1" in das entsprechende Bit das entsprechende Segment der Lampe ein- und ausgeschaltet. Das Segment leuchtet wie über die separaten Parameter eingestellt. Die Parameter werden über die azyklische Parametrierung eingestellt.

2. RGB-Modus
Im Prozessdatenstrom wird durch setzen einer RGB-Codierung das entsprechende Segment der Lampe in der gewünschten Farbe eingeschaltet. Der Blinkmodus wird auch über eine BCD-codierte Zahl im Datenstrom definiert. In diesem Fall ist keine azyklische Parametrierung erforderlich.
Die Eigenschaften der LED-Segmente werden folgendermaßen definiert:

Farbe Frequenz
0 0 0 aus 0 0 0 dauerhaft an
1 0 0 rot 0 0 1 blinken langsam
0 1 0 grün 0 1 0 blinken mittel
1 1 0 gelb 0 1 1 blinken schnell
0 0 1 blau 1 0 0 blitzen langsam
1 0 1 violett 1 0 1 blitzen mittel
0 1 1 türkis 1 1 0 blitzen schnell
1 1 1 weiß

3. Analog-Modus
Im Prozessdatenstrom wird durch setzen einer BCD-codierten Zahl die Darstellungsform der Analoganzeige definiert. Der übertragene Analogwert von 0 bis 100 Prozent wird entsprechend signalisiert.