AirBoxen - Systembeschreibung

 
 


AirBox: Intelligente Systemlösung durch die Integration von Elektronik und Pneumatik.

AirBox · Einführung
Dezentralisierung durch das AS-Interface hat auch den Bereich der Pneumatik entscheidend geprägt und verändert. So finden sich zum Beispiel in der Prozeß- und Verfahrenstechnik eine Vielzahl von pneumatisch angetriebenen Kugelhähnen und Klappen (Schwenkantriebe), die häufig noch konventionell, also über Magnetventile und bei Einsatz des AS-Interface dementsprechend über Ein- und Ausgangsmodule angesteuert werden. Auch in der Förder- und Lagertechnik, wo lineare Bewegungsabläufe zum Beispiel an Hubstationen, Stoppern, Weichen oder Greifern erfolgen, findet sich häufig noch diese konventionelle Lösung. Als Antriebselemente werden Pneumatikzylinder eingesetzt und Zylinderschalter dienen zur Rückmeldung an die Steuerung. Hier setzen die AirBoxen an: Sie vereinen elektrisch gesteuerte pneumatische Ventile in kompakter Form. Die Ansteuerung erfolgt über das AS-Interface. Damit erhält der Begriff Dezentralisierung eine neue Bedeutung.

Schneller Anschluß
Eine zeitaufwendige Montage entfällt aufgrund der integrierten Schlauchsteckanschlüsse, die eine sichere Verbindung und schnelles, werkzeugloses Anstecken und Lösen ermöglichen. Auf der elektrischen Seite läßt sich die AirBox über das klassische Flachkabel-Unterteil sehr einfach in das bestehende AS-i Netzwerk integrieren. Die elektrische Versorgung der AirBox erfolgt entweder nur über das gelbe AS-i Kabel oder zusätzlich mit Hilfe des schwarzen Flachkabels, um die pneumatischen Ausgänge der Ventile durch einen NOT-AUS Schalter separat abschalten zu können. Alle AirBox-Varianten verfügen über eine Handbetätigung. Damit kann der Anwender zunächst auch ohne Anbindung an das AS-i Netz einen pneumatischen Funktionstest der AirBox durchführen. Leuchtdioden zeigen Signalzustände der Ein- / Ausgänge und das Anliegen der Betriebsspannung an.