|
 Messung im Medium: Der Stabsensor LI ist direkt ins zu überwachende Medium eingetaucht.
 Für spezielle Einsatzgebiete: Kapazitiver Stabsensor für die Überwachung von Ölen und Kühlschmiermitteln.
|
|
- Hohe Zuverlässigkeit durch den Wegfall mechanischer Komponenten.
- Einfaches "Teach-In" per Tastendruck.
- Analog- und Schaltausgänge.
- Direkte Anzeige des Füllstandes durch LED-Anzeige vor Ort.
- Geeignet für Messungen in aggressiven Medien.
Einführung
Überall dort, wo mit Flüssigkeiten oder Schüttgut gearbeitet wird, dienen Vorratsbehälter, Silos oder Speichertanks zur Aufbereitung oder Lagerung der Medien. Sensoren dienen dabei zur Erfassung der Füllhöhe. Auch kritische Prozesszustände, wie die Entleerung eines Hydrauliktanks oder die ungewollte Überfüllung eines Behälters, werden mit Füllstandsensoren permanent überwacht.
Vorteile elektronischer Sensoren
Bei der Füllstandmessung unterscheidet man grundsätzlich zwischen der direkten Messung im Medium und der indirekten Erfassung von außen (beispielsweise durch die Behälterwand mittels kapazitiver Sensoren). Durch Ablagerungen und Verschleiß kommt es insbesondere im Fall der medienberührenden Messung bei mechanischen Schaltern häufig zu Störungen. Die elektronische Sensoren von ifm kommen dagegen völlig ohne mechanische Komponenten aus. Das macht die Sensoren besonders robust und zuverlässig. Auch in aggressiven Medien wie in Kühlschmiermitteln arbeiten entsprechende elektronischen Sensoren problemlos. Ein weiterer Vorteil elektronischer Sensoren ist die Vor-Ort-Anzeige des Füllstandes oder die einfache Einstellung des Schaltpegels per Tastendruck. Bei der Erfassung von Füllständen in Behältern unterscheidet man die kontinuierliche Messung und die Erfassung von definierten Grenzständen.
Kontinuierliche Füllstandmessung
Bei der kontinuierlichen Messung wird die Füllhöhe stufenlos erfasst, in ein elektrisches Signal umgewandelt und angezeigt. Zur Weiterverarbeitung dienen, je nach Geräteausführung, frei programmierbare Schaltausgänge oder ein Analogausgang. Kontinuierliche Füllstandsensoren von ifm electronic nutzen zwei physikalische Messprinzipien. Bei der kapazitiven Messung bilden der Behälter und das Füllgut einen elektrischen Kondensator. Die Kapazität ändert sich analog zur Füllhöhe und wird mittels Mikroprozessor in ein Maß für die Füllhöhe umgewandelt. Bei der hydrostatischen Füllstandmessung erfasst eine keramische Druckmesszelle den hydrostatischen Druck des Füllgutes. Hier ist also die Druckänderung ein Maß für den Füllstand.
Grenzstanderfassung
Bei der Grenzstanderfassung wird das Erreichen einer definierten Füllhöhe erfaßt und in ein elektrisches Schaltsignal umgewandelt. Der Abgleich der Sensoren auf das Medium kann der Anwender dank Mikroprozessortechnologie per Tastendruck durchführen. Die integrierte Elektronik sorgt für eine exakte Replizierung der eingestellten Schaltpunkte.
|
|
|