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Wegerfassung per Zählerbaustein: Drehbewegungen werden in digitale Signale umgewandelt.

Hohlwellengeber: Für Antriebe mit hoher Beschleunigung. Sie zeichnen sich zudem durch geringe Einbautiefe aus.
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- Hohe Schaltfrequenzen.
- Robuste Ausführungen.
- Programmierbare Winkelcodierer.
- Spezielle Ausführung mit integrierter Profibus-Schnittstelle.
- Hohlwellengeber für Antriebe mit hoher Beschleunigung.
Einführung
In vielen Fertigungsabläufen und Produktionsprozessen sind Drehgeber als zuverlässige Messwertaufnehmer für maßgenaue Positionierungsaufgaben nicht mehr wegzudenken. Sie wandeln Drehbewegungen in digitale Signale um. Drehgeber arbeiten mittels verschleißfreier optoelektronischer Abtastung. Dazu besitzen sie eine mit der Welle festverbundene Impulsscheibe.
Inkrementale Drehgeber
Inkrementale Drehgeber geben pro Umdrehung eine genau definierte Anzahl von Impulsen aus. Diese sind ein Maß für den zurückgelegten Winkel beziehungsweise Weg. Die Codierscheibe ist in einzelne Segmente aufgeteilt, die abwechselnd lichtdurchlässig bzw. lichtundurchlässig sind. Von einer LED wird ein parallel ausgerichtetes Lichtbündel ausgestrahlt, das die Segmente der Codierscheibe durchleuchtet. Von Fotoelementen wird das modulierte Licht empfangen und in sinusförmige Signale umgesetzt. Durch eine Digitalisierungs-Elektronik werden die Signale verstärkt und in Rechteckimpulse umgewandelt, die dann über Kabeltreiber ausgegeben werden. Anhand der Phasenverschiebung der beiden um 90 Grad versetzten Signale A und B kann die Drehrichtung ausgewertet werden.
Absolute Winkelcodierer
Absolute Winkelcodierer geben zu jeder Winkelstellung einen absolut codierten Zahlenwert aus. Dieser Codewert steht unmittelbar nach dem Einschalten zur Verfügung. Der “absolute" Wert erspart ein Referenz-Fahren wie es beim Inkrementalgeber nötig ist. Absolute Winkelcodierer werden überall dort eingesetzt, wo jeder Winkelposition ein bestimmter Wert zugeordnet sein muss und wo bei Netzausfall die Erkennung der momentanen Position zwingend erforderlich ist.
Single- und Multiturn
Singleturn-Codierer teilen eine mechanische Umdrehung (0 bis 360 Grad) in eine bestimmte Anzahl von Messschritten auf. Nach einer Umdrehung wiederholen sich die Messwerte wieder. Die maximale Schrittzahl beträgt 8192. Multiturn-Codierer dagegen erfassen nicht nur die Winkelpositionen, sondern unterscheiden auch mehrere Umdrehungen.
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