Wasser- / Abwasserbehandlung
Kläranlage Bad Reichenhall
Die vielfältigen Prozesse in Kläranlagen sind heute ohne Automatisierung nicht mehr denkbar. Je höher der Automatisierungsgrad steigt, um so dringlicher wird der Einsatz eines intelligenten Verdrahtungssystems auf der untersten Feldebene. AS-Interface ist hierfür die ideale Lösung.
Projektbericht im PDF Format (5.085 kB)
Biologische Wasseraufbereitung flexpro gmbh
Das Bio-Substrat-Verfahren ist ein neuartiges Verfahren zur Aufbereitung industrieller Abwässer.
AS-Interface als Steuerungskonzept der kompletten Anlage und Profibus zur Übertragung der Daten an die Kieback & Peter GLT gehen hier eine kostengünstige Symbiose ein.
Projektbericht im PDF Format (304 kb)
Verbandskläranlage Bergstraße
Abwasserreinigung und Schlammbehandlung sind die Aufgabenstellungen in einem modernen Klärwerk. Die vielfältigen Prozesse, die in solchen Anlagen ablaufen sind ohne innovative Sensorik nicht mehr denkbar. Hier setzt die Technik der ifm electronic gmbh neue Maßstäbe.
Projektbericht im PDF Format (453 kB)
Abwasserreinigung im Erholungsgebiet Greifensee, Schweiz
Das gereinigte Abwasser aus Kläranlagen wird zurück in natürliche Gewässer geleitet. Deshalb ist das zuverlässige Funktionieren solcher Anlagen von grosser Bedeutung für die Lebensqualität in der unmittelbaren Umgebung. Zusätzliche Bedeutung erhält dies, wenn das aufbereitete Wasser in ein beliebtes Erholungsgebiet geleitet wird, wie dies beim Greifensee in der Schweiz und der ARA Uster der Fall ist. Bei der Erweiterung und Modernisierung dieser Anlage kommen an verschiedenen Stellen auch Komponenten der ifm electronic zum Einsatz.
«Bei Kläranlagen hat man es immer mit Abwasser zu tun, reinerem oder weniger reinem. Wir stellen nie Trinkwasser her», sagt Betriebsleiter Eugen Weder von der ARA Uster. Es geht also bei der Abwasserreinigung darum, die Verunreinigungen bis zu einem möglichst hohen Mass aus dem Wasser zu entfernen. In der Regel wird ein Reinigungsgrad von 95-96%, bei gewissen Stoffen wird sogar die Grenze der Nachweisbarkeit erreicht.
Die Schweiz hat strenge Limiten für Abwasser festgelegt. Schliesslich entspringen in dem Land einige der grossen Flüsse Europas, die man mit einer guten Wasserqualität an unsere Nachbarn übergeben will. Für die ARA Uster ist die zuverlässige Abgabe von möglichst reinem Wasser auch deshalb besonders wichtig, weil das aufbereitete Wasser in den Greifensee geleitet wird. Dieser ist eher klein und hat einen geringen Wasserdurchsatz. Dadurch ist der Wasseranteil aus der ARA relativ hoch und es besteht latent die Gefahr der Überdüngung. Um die Einhaltung der strengen Vorgaben auch in Zukunft zu gewährleisten, wird die ganze Anlage bis zum Jahr 2011 schrittweise erweitert und modernisiert. Die ARA Uster wurde vor rund 50 Jahren für das Einzugsgebiet der Städte Uster und Greifensee mit rund 60'000 Einwohnern konzipiert. Die Anlage wurde im Verlauf der Zeit vergrössert und mit einer Sandfilteranlage erweitert. In den letzten Jahren hat sich durch den Wegfall von industriellen Abwasserproduzenten die Menge, aber auch die Qualität des zu reinigenden Wassers verändert. Es ist konzentrierter und komplexer geworden. Damit die Limiten bei den verschiedenen Stoffen und die Vorschriften, z. B. beim Schlammalter, eingehalten werden können, wurde unter anderem eine Erweiterung und Erneuerung der Steuerung und des Leitsystems der Anlage notwendig. Dabei legte Betriebsleiter Eugen Weder ein besonderes Augenmerk auf eine möglichst hohe Standardisierung der eingesetzten elektronischen Geräte.
Die Mischung von Komponenten kann zu unterschiedlichen Signalen und damit zu Schwierigkeiten in der Steuerung führen. Die Komponenten der ifm electronic, insbesondere Drucksensoren PF2657 und optoelektronische Sensoren OJ5024 wurden in erster Linie wegen ihrer Konstanz und Zuverlässigkeit bei ausreichender Genauigkeit ausgewählt. Dies wurde mit einem längeren Versuch im realen Einsatz an Ort und Stelle getestet. Die Komponenten der ifm konnten beweisen, dass sie die Anforderung, einen konstanten Betrieb sicherzustellen, erfüllen. Eine Kläranlage hat zwei Hauptbereiche: die Abwasserreinigung (mechanische und biologischer Reinigung mit integrierter Simultanfällung (chemische Reinigung) und Filteranlage) und Behandlung und Entsorgung des anfallenden Klärschlamms. Die Sensoren von ifm werden in der ARA Uster in beiden Bereichen verwendet.
Bei der Wasseraufbereitung sind vor allem Drucksensoren PF2657 zur Niveaukontrolle in Behältern im Einsatz. So überwacht zum Beispiel ein Drucktransmitter PF2657 in einer speziell konstruierten Druckmessdose den Wasserstand im Sandfilter auf den Millimeter genau. Weitere Drucksensoren PF2657 werden zur Überwachung von Drücken und Niveaus zur Pumpensteuerung im System verwendet.
Die induktiven Sensoren IA0032 der ifm dienen auch der Überwachung von Endanschlägen und der Drehzahlüberwachung bei der Brücke des Nachklärbeckens, wo die für den Abbau von organischen Stoffen eingesetzten Bakterien abgesaugt und dem Belebungsbecken zugeführt werden.
Bei der Aufbereitung des Klärschlamms überwachen optische Reflex-Lichttaster des Typs OJ5024 die Füllstände in Containern. In verschiedenen Anlagenteilen werden auch hier Drucksensoren PF2657 zur Niveaumessung, zum Beispiel im Tank des Flockungshilfsmittels zur Schlammentwässerung sowie im Faulturm, eingesetzt.
Eine besondere Bedeutung kommt den Strömungssensoren SI1000 bei der Umwälzung der Faulung zu. Mit nur einer Pumpe können für das Umpumpen des Klärschlamms verschiedene Wege bedient werden. Die Strömungssensoren SI1000 der ifm dienen hier der Überwachung, ob zur Zeit auf einem bestimmten Weg etwas gepumpt wird.
Die ifm Komponenten mit ihrer hohen Funktionalität und Zuverlässigkeit leisten so einen wichtigen Beitrag zum konstanten Betrieb der ARA Uster und helfen mit, der Bevölkerung der Region ein intaktes Naherholungsgebiet zu sichern.





