Parametrier- und Analyse- Software (FDT/DTM)
Was verbirgt sich hinter FDT (Field Device Tool) und dem DTM (Device Type Manager)?
Die FDT (Field Device Tool) Technologie vereinheitlicht die Kommunikationsschnittstelle zwischen Feldgeräten und Systemen. Die Besonderheit dieser Technik liegt darin, dass sie unabhängig vom eingesetzten Kommunikationsprotokoll sowie von der jeweilgen Software-Umgebung sowohl des Gerätes als auch des Leitsystems funktioniert. Somit ermöglicht es FDT, beliebige Geräte über beliebige Systeme mit beliebigen Protokollen anzusprechen.
Und so funktioniert es:
Ein Gerätehersteller stellt eine spezielle Software, den Device Type Manager (DTM), für jedes seiner Geräte oder Gerätegruppen zur Verfügung. Der DTM, welcher eine Software darstellt, arbeitet als Gerätetreiber für die entsprechenden Komponenten, wie beispielsweise Sensoren. Analog einem Druckertreiber für ein PC basierendes Betriebssystem arbeitet der DTM in einem Automatisierungs- oder Engineersystem. Der DTM beinhaltet alle gerätespezifischen Daten, Funktionen und Betriebsregeln, wie z.B. die Gerätestruktur, vorhandene Kommunikationsmöglichkeiten, interne Abhängigkeiten und die Fähigkeiten zur Mensch-Maschine-Kommunikation. Die DTM bieten Funktionen um Geräteparameter abzurufen, Geräte zu konfigurieren und zu betreiben und um Fehler aufzuspüren. DTM können aus einer einfachen grafischen Benutzeroberfläche für die Einstellung von Geräteparametern bestehen, aber auch die Form einer hochentwickelten Anwendung annehmen, die z.B. komplexe Echtzeitberechnungen für Diagnose- und Instandhaltungszwecke vornimmt.
Der DTM wird in eine weitere Software, dem FDT-Container-Programm, geladen und von dort ausgeführt. Die Systemumgebung (Host), mit dem FDT Container-Programm als Rahmenapplikation, definiert eine Reihe von Schnittstellen zwischen der Hostanwendung und dem DTM. FDT-Container-Programme können sowohl Konfigurationsprogramme für Geräte oder für Steuerungen (SPS) sein, können aber auch aus einer Bedienkonsole mit dem dazugehörigen Softwareprogramm für ein Asset-Management bestehen. In jedem Fall handelt es sich sowohl bei einem DTM als auch bei dem FDT immer um Softwarelösungen. Die Kommunikation mit unterschiedlichen Geräten über die jeweils eingesetzten Feldbusse (Z.B. AS-i, HART, Profibus, usw.) wird über sogenannte Kommunikations-DTM realisiert. Diese DTM werden von den Herstellern der Feldbusgeräte und Komponenten zur Verfügung gestellt und erlauben eine Netzwerktopologie über mehrere, unterschiedliche Feldbussysteme.
Vorteile:
FDT Rahmensoftware (ifm container) ifm DTM-Katalog
Die FDT (Field Device Tool) Technologie vereinheitlicht die Kommunikationsschnittstelle zwischen Feldgeräten und Systemen. Die Besonderheit dieser Technik liegt darin, dass sie unabhängig vom eingesetzten Kommunikationsprotokoll sowie von der jeweilgen Software-Umgebung sowohl des Gerätes als auch des Leitsystems funktioniert. Somit ermöglicht es FDT, beliebige Geräte über beliebige Systeme mit beliebigen Protokollen anzusprechen.
Und so funktioniert es:
Ein Gerätehersteller stellt eine spezielle Software, den Device Type Manager (DTM), für jedes seiner Geräte oder Gerätegruppen zur Verfügung. Der DTM, welcher eine Software darstellt, arbeitet als Gerätetreiber für die entsprechenden Komponenten, wie beispielsweise Sensoren. Analog einem Druckertreiber für ein PC basierendes Betriebssystem arbeitet der DTM in einem Automatisierungs- oder Engineersystem. Der DTM beinhaltet alle gerätespezifischen Daten, Funktionen und Betriebsregeln, wie z.B. die Gerätestruktur, vorhandene Kommunikationsmöglichkeiten, interne Abhängigkeiten und die Fähigkeiten zur Mensch-Maschine-Kommunikation. Die DTM bieten Funktionen um Geräteparameter abzurufen, Geräte zu konfigurieren und zu betreiben und um Fehler aufzuspüren. DTM können aus einer einfachen grafischen Benutzeroberfläche für die Einstellung von Geräteparametern bestehen, aber auch die Form einer hochentwickelten Anwendung annehmen, die z.B. komplexe Echtzeitberechnungen für Diagnose- und Instandhaltungszwecke vornimmt.
Der DTM wird in eine weitere Software, dem FDT-Container-Programm, geladen und von dort ausgeführt. Die Systemumgebung (Host), mit dem FDT Container-Programm als Rahmenapplikation, definiert eine Reihe von Schnittstellen zwischen der Hostanwendung und dem DTM. FDT-Container-Programme können sowohl Konfigurationsprogramme für Geräte oder für Steuerungen (SPS) sein, können aber auch aus einer Bedienkonsole mit dem dazugehörigen Softwareprogramm für ein Asset-Management bestehen. In jedem Fall handelt es sich sowohl bei einem DTM als auch bei dem FDT immer um Softwarelösungen. Die Kommunikation mit unterschiedlichen Geräten über die jeweils eingesetzten Feldbusse (Z.B. AS-i, HART, Profibus, usw.) wird über sogenannte Kommunikations-DTM realisiert. Diese DTM werden von den Herstellern der Feldbusgeräte und Komponenten zur Verfügung gestellt und erlauben eine Netzwerktopologie über mehrere, unterschiedliche Feldbussysteme.
Vorteile:
- Offene und Hersteller unabhängige Softwarearchitektur
- Unabhängigkeit von Kommunikationsprotokollen dank standardisierter Schnittstellendefinition
- Nur eine Software mit einheitlicher Bedienung und einfacher Erweiterbarkeit
- Anlagenweite Gerätekonfiguration, Dokumentation und Diagnose
- Anwenderfreundlich für Erstausrüster und Endnutzer
FDT Rahmensoftware (ifm container) ifm DTM-Katalog





